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Visum für China in Hong Kong beantragen

Von Deutschland aus ist es recht kompliziert ein Visum für China zu beantragen: Der Antrag hat insgesamt 4 Seiten, man benötigt die Einladung einer Person oder Organisation in China und man muss eine Krankenversicherung nachweisen. Dazu muss man noch den Pass und den Antrag zu einer chinesischen Botschaft in Deutschland bringen und das ganze dann ein paar Tage später wieder abholen. Oder man beantragt eine Agentur und bezahlt dann halt neben den Visagebühren noch einmal extra. 

Aus mir unerfindlichen Gründen ist es in Hong Kong wesentlich einfacher ein Visum für China zu beantragen. Wenn man seinen Reisepass bis Mittag abgibt, bekommt man ihn noch am selben Abend inklusive Visum wieder zurück. Bei den “Same Day Visas” hatten wir die Wahl zwischen “3 Monate Single Entry” (ca. 40 EUR) und “6 Monate Multiple Entry” (ca. 200 EUR). Wenn man den Pass erst am nächsten Tag benötigt, gibt es sogar noch weitere Optionen zu günstigeren Kosten. Bezahlen muss man erst, wenn man den Pass zurück bekommt.

Wir haben das über eine Agentur gemacht:

FBT China Visa
Suite  916-917
New Mandarin Plaza Tower B
14 Science Museum Rd.
T.S.T. East, Kowloon, Hong Kong

Unbedingt mitnehmen:

  • Pass (offensichtlich)
  • Passfoto (blauer Hintergrund, kann man dort aber gleich gegen geringe Gebühr machen lassen)

Dort einfach mit der Rolltreppe in den ersten Stock fahren und dann den Aufzug in den 9. Stock nehmen. Wenn man aus dem Lift steigt, kann man das Büro schon sehen. Zugegeben, die Website wirkt etwas unseriös, aber wir haben sehr viele Empfehlungen für dieser Agentur im Internet gelesen, es war proppenvoll mit Leuten und wir haben unseren Pass abends zuverlässig inkl. Visum zurückbekommen. Ging also alles mit rechten Dingen zu.

Happy New Chinese Year! Willkommen im Jahr des Drachen!

In den letzten Tagen habt Ihr sicher bemerkt, dass der nette China Lieferdienst irgendwie noch besser drauf ist als sonst und das liegt daran dass er Neujahr feiert! Wir als Wahl Phuketaner nehmen die Feste wie sie fallen und versuchen auf allen Hochzeiten zu tanzen. Am 23.Januar 2012 verlassen die Chinesen das Jahr des Hasen und leiten das Jahr des Drachen ein. An dieser Stelle noch die Ergänzung: Julian ist im Jahr des Hasen geboren es war also SEIN Jahr, ich im Jahr des Affen – und ja Affen sind extrem schlau! In welchem Jahr seid ihr? Hier eine Jahresliste chinesische Tierkreiszeichen & Elemente

Da viele Bewohner Phukets chinesischer Abstammung sind wird das Fest hier auch prunkvoll gefeiert. Die Strassen, Häuser und Tempel werden mit roten Bannern und Blumen geschmückt und es gibt eine obligatorische Drachenprozession.

Wenn China Neujahr feiert werden die zukünftigen Träume beschworen und es soll Glück bringen, Fenstern und Türen zu öffnen und das Licht anzulassen, um das Glück während des Festes herein zu lassen und das Glück ins Haus zu leuchten und die bösen Geister abzuschrecken, die offensichtlich kein Licht mögen. Ja, nun ich glaube das machen wir mal lieber nicht, denn Ihr wisst ja, Thai-Ede wartet sicher Nacht für Nacht vor meinem Fenster.

Unglück hält man im neuen Jahr außerdem von sich fern, indem man keine neue Schuhe während der Neujahrestage kauft, denn das Wort Schuh (鞋子, Xiézi) dem Wort für schlecht, böse und ungesund (邪, Xié) sehr ähnlich ist und ich glaube dass ich mich die paar Tage zurückhalten kann. Ebenso nicht ratsam ist es, sich und die Haare während der Festlichkeiten zu schneiden, da das Wort Haar (髮 / 发, Fà) dem Wort Glück (發 / 发, Fā) ähnelt und das will man nun ja wirklich nicht zurechtstutzen. :-)

In diesem Sinne wer es verpasst hat seine Wünsche für 2012 zu formulieren, hat jetzt noch last Minute die Chance dazu:

Happy new year!!!

Wie Chinesen Fotos machen!

Wer unser Blog aufmerksam verfolgt wird bemerkt haben, dass sich die Art unserer Fotoposen von Land zu Land verändert haben und ihren ästhetischen Höhepunkt in China hatte. Denn man kommt nicht umhin einige Angewohnheiten seiner Gastgeber anzunehmen – auch die unsinnigen. Denn seit China muss ich mich fast dazu zwingen nicht das Peace/Victory/Reverse-Peace/Upsidedown-Victory in jede Linse zu schieben, die mir vors Gesicht gehalten wird. Einmal daran gewöhnt, ist es nämlich wirklich schwer diesen Unsinn wieder loszuwerden. Erst gestern fand es ein chinesischer Tourist in Phuket City höchst komisch, dass vier Deutsche einen Tempel besuchen und hat natürlich sofort Fotobeweise für seine Familie zu Hause erbeten – mit V Zeichen! Warum sie es machen (Wikipedia versucht es bei Japanern so zu erklären, na ich weiß nicht…) und ob man damit besser aussieht kann ich nicht sagen, nur dass es manchmal wirklich lustig ist anderen dabei zuzuschauen. Denn zusätzlich zu der Victory Pose wird bei Chinesen nicht nur einfach so ein Schnappschuss gemacht!

In diesem Sinne: spiel mit der Kamera, Baby! (das Ganze dauerte ca. 10 Minuten)

PS: Es hätte aber auch schlimmer sein können, denn wie wir jetzt alle wissen machen die Chinesen noch ganz viele andere Dinge, die wir aber Gott sei Dank nicht übernommen haben.

Ein- und Ausreise Macau via Hong Kong Airport

Wenn man nach Macau will, aber über Hong Kong anreist, gibt es einen sehr einfach Transportweg. Man kann nämlich noch am Hong Kong Airport in eine Transit-Fähre einsteigen, die einen direkt nach Macau bringt. Dabei reist man nicht nach Hong Kong ein, sondern direkt nach Macau und auch erst, wenn man die Fähre verlässt. Bis dahin befindet man sich quasi immer in Transit.

Einreise nach Macau

Bei der Einreise ist das ziemlich einfach: Wenn man das Flugzeug in Hong Kong verlassen hat, sucht man einfach noch im Transitbereich (vor Immigration und vor dem Baggage Claim) nach den Schildern zum Ferry Check In. Dort kauft man ein Ticket nach Macau und legt seine Gepäckabschnitte vor. Das Gepäck wird dann “vom Band gefischt” und auf die nächste Fähre verladen. Danach wartet man im Transitbereich bis zur Boarding Zeit, die auf dem Ticket vermerkt ist. Zu diesem Zeitpunkt geht man zum Gate, gleich um die Ecke bei den Ferry Ticketschalter. Dort steigt man in einen Zug, der einem zum SkyPier bringt und steigt dort in die Fähre. Nach ca. 50 Minuten ist man in Macau, geht dort durch die Immigration und wartet hinter den Schaltern auf sein Gepäck. Nach ca. 20 Minuten kommen dann ein paar Seeleute mit großen Wägen und bringen einem das Gepäck.

Ausreise aus Macau

Bei der Ausreise geht das prinzipiell genauso, nur ist es ein bisschen komplizierter und ist auf dieser Seite des Flughafens beschrieben. Also, ich fasse es mal zusammen. Zuerst muss man sicherstellen, dass man alle notwendigen Unterlagen hat, nämlich:

  • ein Ticket für die Fähre (das kann man am Ferry Terminal auch noch kurz vor Abfahrt kaufen)
  • ein Ticket/E-Ticket für einen Flug am selben Tag mit bestätigtem Sitzplatz (das wird auch wirklich kontrolliert)
  • einen gültigen Pass und ggf. ein Visum für das Endziel
Danach kommt es darauf an, mit welcher Airline man fliegt:
  1. Wenn man sehr viel Glück hat ist es eine auf dieser Liste, die bieten nämlich an, dass man schon am Ferry Terminal in seinen Flug eincheckt und sein Gepäck aufgibt (“Airline Checkin”). 
  2. Wenn man etwas weniger Glück hat, kann man zwar nicht für den Flug einchecken, aber zumindest sein Gepäck bereits am Ferry Terminal final abgeben (“Baggage Tag Through”). Dazu muss die Airline auf dieser Liste stehen. 
  3. Wenn man noch weniger Glück hat (so wie wir), dann muss man sein Gepäck für die Fähre zwar einchecken, es aber am Flughafen wieder in Empfang nehmen und dann selbst zum Airline Checkin bringen. Das geht aber auch nur, wenn die Fluglinie auf dieser Liste steht.
  4. Wenn man ganz viel Pech hat, steht die Fluglinie auf keiner dieser Listen, dann kann man das Verfahren gar nicht nutzen. Dann muss man mit der normalen Fähre fahren. Das ist aber auch nicht so schlimm. Die geht zum Macau Ferry Terminal auf Hong Kong Island. Dort reist man nach Hong Kong ein und hat dann den Airport Express Train direkt vor der Tür, mit dem man zum Flughafen fahren kann. Dauert wahrscheinlich auch nicht viel länger, man muss nur mehr umsteigen, einmal ein- und ausreisen und etwas mehr sein Gepäck durch die Gegend schleppen.

Wenn man sein Ferry Ticket gekauft hat, geht man am Terminal durch die Immigration und reist offiziell aus Macau aus, wartet im Transit Bereich auf die Fähre und fährt zum Flughafen. Dort kommt man wieder am SkyPier an und kann gleich dort in den Flug einchecken und ggf. sein Gepäck wieder abgeben.

Für die Zeitplanung sollte man spätestens 30 Minuten vor Abfahrt der Fähre am Ferry Terminal in Macau sein. Auf der Website vom HKIA steht, dass man etwa 2 Stunden vor Abflug am Flughafen ankommen sollte, damit man alles schafft, aber das ist meiner Meinung nach schon sehr großzügig. Wir haben unser Gepäck nicht in die Fähre eingecheckt und dann am SkyPier nicht mehr warten müssen. Inkl. mit dem Zug zu den Gates fahren braucht man höchstens 20 Minuten, also würde ich sagen, dass 1 Stunde gut ausreichen sollte, aber ich bin nicht so die Referenz für vollendete Zeitplanung.

Wichtig ist ebenfalls, dass man nicht den Abfahrtszeiten der Fähren auf der Website des Flughafens glaubt, sondern sich direkt beim Carrier TurboJet vergewissert. Laut Flughafen legt eine Fähre um 17:00 ab, die es in Wirklichkeit aber gar nicht gibt.

Das wars schon. Klingt kompliziert, ist es auch, aber trotzdem noch einfacher und vor allem schneller als alle anderen Möglichkeiten.

Weiteres Visum für China: done! Jetzt können wir zurück wenn wir wollen

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Xi´an und die Terrakotta Armee

Nach dem hektischen Shanghai ging es für drei Tage nach Xi`an südwestlich von Peking. Das Hauptziel war die Terrakotta Armee. Am ersten Tag sind wir voller Tatendrang aufgebrochen und haben den Tag erstmal mit den besten Sliced Noodles Chinas begonnen. Danach sind wir dann zurück zum Hostel um uns umzuziehen, weil Nudelsuppe mit Stäbchen essen zwar immer besser klappt aber leider noch nicht 100% sitzt. Weil es dann zwischenzeitlich auch schon 12:00 war haben wir spontan überlegt, dass ein Nickerchen nach einer Nudelsuppe wohl schon ok sei und dann gingen uns auch schon die Lichter aus. Nur 7 Stunden später sind wir aufgewacht und hatten auch gleich wieder Hunger. War ja schon 20:00 Uhr und Abendessenszeit. Also auf ins muslimische Viertel und dort gab es gefüllte Pfannkuchen und Lammspieße für 10 LQ (Laukuai) als zweites Frühstück. Erschöpft vom Tag sind wir dann ins Bett gefallen.

In den nächsten Tagen haben wir dann dafür vorbildlich alles abgearbeitet: Glockenturm (langweilig), Trommelturm (noch ein bisschen langweiliger), wild goose pagoda (ziemlich schön wegen aufwändiger Licht und Wassershow) und dann noch einen Tagesausflug zur Armee. Das hat sich wirklich gelohnt und war aufgrund der Masse der Krieger ziemlich imposant, sowas will ich auch wenn ich mal nicht mehr bin. Xi´an war schön aber nach zwei Tagen auch schon erledigt, daher hat der eine verlorene Tag nicht wirklich weh getan. Dafür werden wir im chinesischen Bussystem immer besser und ziehen ihn fast schon dem Taxifahren vor. Next Stop: Hongkong – dort ist alles erstmal 4 Mal so teuer wie in China und der Kuai heißt dort Hongkong Dollar.

Eine neue Währung in China, der Laokuai

Wir haben festgestellt dass es in China viele verschiedene Begriffe für die Währung gibt. RMB, Yuán ¥ und dann gibt es noch das Wort “Kuai” was eher umgangssprachlich ist aber hier am häufigsten benutzt wird. Gestern haben wir eine Teamreform durchgeführt und eine neue Währung etabliert: den Laokuai. Der Laokuai (LK) ist abgeleitet von “Laowai = Ausländer” und dem Kuai. Der Kurs ist auch recht einfach und im Altag schnell umgerechnet = 1:2. 

Kosten also 500g von irgendwas 15 ¥ müssen die Ausländer dafür 15 LK, also umgerechnet 30 ¥ bezahlen. Eine eigene Banknote gibt es für den LQ nicht, der Betrag wird einfach zurück in ¥ umgerechnet und alle sind happy.

Bye Bye China, heute läuft das Visum aus. Schee war’s und man sieht sich!

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Hier ist alles a weng anders

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Terrakotta Warriors

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